Der Traum vom dritten Platz in der Fußball-Kreisliga Stade hat für die Reserve vom VfL Güldenstern Stade einen Dämpfer bekommen. Für die SG Buxtehude/Altkloster nimmt der mögliche Abstieg derweil weiter Konturen an.

TSV Großenwörden – VfL Güldenstern Stade II: 1:0.
Die starke VfL-Serie mit drei Siegen und zwei Remis hat in Großenwörden ein Ende genommen. „Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden, waren körperlich nicht präsent, haben keine Akzente gesetzt. Der Frust sitzt tief“, sagte ein enttäuschter VfL-Coach Christoph Stahn. Ganz anders sein Gegenüber Sven Koppelmann: „Wir haben heute richtig einen rausgehauen. Hatten gute Standards und haben wenig zugelassen“, sagte der TSV-Trainer. Die Geschichte des Abends: Ausgerechnet Tobias König, der vor drei Wochen beim Unentschieden gegen Wiepenkathen mit Gehirnerschütterung vom Platz musste, erzielte das Siegtor in seinem ersten Einsatz nach Genesung per Kopf. Tor: 1:0 (70.) König.

MTV Himmelpforten – SG Buxtehude-Altkloster 3:0.
48 Stunden zuvor war Jan Samland nach dem schmeichelhaften 1:0-Sieg gegen Bützfleth schmallippig gewesen. „Heute hat die Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt und über 90 Minuten hinweg konstant guten Fußball gespielt. Deshalb geht der Sieg auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung“, sagte der MTV-Coach. Die Gäste waren nach der Absage von Dienstag diesmal sogar mit vier Reservespielern angereist. „Aber es war wirklich das letzte Aufgebot. Und wenn man dann noch die wenigen Chancen nicht nutzt, verliert man ein solches Spiel – obwohl man alles gegeben hat“, sagte SG-Trainer Andreas Husmann: „Aber noch haben wir die Hoffnung nicht verloren, die Klasse zu halten.“ Tore: 1:0 (21.) Dethlefs, 2:0 (59.) Wieczorek, 3:0 (70.) Seemund.

TuS Harsefeld II marschiert dem Aufstieg entgegen

An der Spitze der Fußball-Kreisliga steht der TuS Harsefeld II als Aufsteiger praktisch fest. Der TSV Wiepenkathen greift mit 14 Toren aus zwei Partien nach Platz drei. Am anderen Ende der Tabelle sieht es für die SG Altkloster und SG Lühe finster aus.

FC Mulsum/Kutenholz II – FSV Bliedersdorf/Nottensdorf 3:6. Wer geglaubt hat, die Mu/Ku-Reserve würde sich sang- und klanglos nach dem feststehenden Abstieg verabschieden, hat sich getäuscht. Gegen Bliedersdorf/Nottensdorf ging man sogar 1:0 in Führung. „Doch dann sind wir in eine Tiefschlafphase gefallen. Zumindest die zweite Hälfte haben wir ausgeglichen gestaltet“, sagte FC-Trainer Stefan Schulz. Entsprechend angefressen war Rainer Rambow: „Meine Jungs haben die Partie anfangs auf die leichte Schulter genommen, keine Spannung aufgebaut und massenhaft Torchancen ausgelassen. Ein Sieg mit Beigeschmack“, sagte der FSV-Coach.

  • Tore: 1:0 (2.) Najafi, 1:1 (11.) Anton, 1:2 (15.) Martens, 1:3 (19.), 1:4 (20.) beide Winkelmann, 2:4 (54.) Simson, 2:5 (55.) Anton, 3:5 (85.) Höck, 3:6 (86.) Brandt.

Deinster SV – TSV Eintracht Immenbeck II 3:0. Der Gewinner der Herzen ging als Verlierer vom Platz. „Respekt für diese Leistung. Immenbeck hat es uns schwer gemacht, unser gewohntes Spiel aufzuziehen. Am Ende haben wir uns dann aber doch durchgesetzt“, sagte DSV-Coach Filippo Callerame. Für dieses Lob konnte sich Dirk Ahlfeld zwar nichts kaufen, aber auch er war zufrieden: „Riesenkompliment ans Team. Obgleich wir nur mit zwölf Spielern angereist sind, haben wir wenig falsch gemacht. Wenn wir den Elfmeter in der 65. Minute verwerten, kippt das Spiel vielleicht sogar noch. Mit dieser Leistung gehen wir voller Hoffnung in die zwei Endspiele gegen den Abstieg“, sagte der TSV-Trainer.

  • Tore: 1:0 (38.) von Salzen, 2:0 (46.), 3:0 (85.) beide Fuchs Klein.

SSV Hagen – TuS Harsefeld II 1:3. „Heute war mehr drin. Wir waren aggressiv in den Zweikämpfen, haben eine unserer besseren Partien gezeigt. Diese Intensität wollen wir auch gegen Lühe und Immenbeck zeigen. Dann bleiben wir Kreisligist“, sagte SSV-Coach Mats Boerger. Sein Gegenüber Marcel Jacobi war auch voll des Lobes für den Gegner: „Respekt für diese Leistung. Hagen hat uns das Leben schwer gemacht“, sagte der TuS-Trainer. Am Ende entschied die Qualität der Einzelspieler, die solch eine enge Partie entscheiden können. Tore: 0:1 (73.) Schawaller, 1:1 (75.) Voß, 1:2 (85.) Thesen, 1:3 (88.) Alarbinieh.

TuSV Bützfleth – SV Drochtersen/Assel IV 3:3. Bis neun Minuten vor Schluss hatten die Gäste den Sieg in der Tasche. Doch es kam anders. In einer wilden, kampfbetonten Partie holten die Gastgeber zumindest einen Punkt. Von einem gerechten Unentschieden sprachen beide Seiten. „Wir haben den Punkt geholt, den wir wollten, hatten bei Standards zwar unsere Probleme, aber eine gute Partie gezeigt“, sagte D/A-Coach Gunnar Ziche, dessen Team jetzt auf einem Nicht-Abstiegsplatz steht. TuSV-Spieler-Trainer Osman Yaman haderte mit den ausgelassenen Chancen: „Eigentlich ist ein Punkt zu wenig, aber am Ende sind wir damit zufrieden.“

  • Tore: 0:1 (48.) Alnehlawi, 1:1 (56.) Cakar, 1:2 (63.) Wehdemeyer, 2:2 (68.) Aksoy, 2:3 (81.) Hirschfeld, 3:3 (86.) Aksoy.

TSV Wiepenkathen – SG Lühe: 7:1. 14 Treffer in den letzten zwei Spielen haben dafür gesorgt, dass das gesteckte Ziel von 100 Saison-Toren bereits übertroffen ist – jetzt fehlt dem Bezirksliga-Absteiger TSV Wiepenkathen nur noch Platz drei, dann sind alle Kreisliga-Ziele erreicht. „Besonders in der ersten Hälfte hat Lühe uns das Leben schwer gemacht und wirklich alles reingeworfen. Ein vernünftiger Spielaufbau war da nicht möglich. Nach dem Wechsel schwanden beim Gegner die Kräfte und wir haben das Ergebnis solide hochgeschraubt“, sagte ein zufriedener TSV-Coach Nils Zielesniak, der dem Team für Montag trainingsfrei gab und am Mittwoch in Himmelpforten (20 Uhr) weiter am Ziel Platz drei arbeiten will. Torgarant Tim Hinrichs, der allein 35 der 102 TSV-Treffer erzielt hat, ist dann wieder dabei. Mit einer Niederlage hatte Steffen Wilkens zwar gerecht, „aber nicht in dieser Höhe. Wir hatten offensichtlich noch das Mittwoch-Spiel in Jork in den Knochen und sind in der zweiten Hälfte phasenweise auf dem Zahnfleisch gekrochen“, sagte der Co-Trainer der SG.

  • Tore: 1:0 (4.) König, 1:1 (13.) Meyer, 2:1 (34.) von Rönn, 3:1 (52.) Hinrichs, 4:1 (65.) von Rönn, 5:1 (81.) Spreckels, 6:1 (84.) Hinrichs, 7:1 (90.) Spreckels.

Quelle: Stader Tageblatt

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