Der VfL Güldenstern Stade enttäuscht im Heimspiel gegen Westercelle. Für den Klassenerhalt sollte es dennoch reichen. Der TSV Elstorf steuert auf ein Herzschlagfinale zu. So lief der Spieltag in der Fußball-Landesliga.

VfL Güldenstern Stade – VfL Westercelle 2:2. Die VfL-Trainer Jörn Augustin und Carsten Junge konnten sich nicht über die Punkteteilung freuen. Das Duo war mit dem Auftritt nicht einverstanden. Nachdem ein Handspiel auf der Linie die Stader Führung verhinderte, mussten die Gäste ab der 21. Minute in Unterzahl agieren. Den Strafstoß verwandelte Luca Dammann und beförderte Güldenstern in eine hervorragende Ausgangslage (22.).

„Uns hat der Biss und der unbändige Wille auf dem Platz gefehlt“, ärgert sich Augustin, dessen Team die gute Ausgangslage nicht nutzte. „Dass wir in Überzahl gespielt haben, war kaum ersichtlich.“ Außerdem leisteten sich die Hausherren viele Fehler. Luca Wendlandt lud Fabian Woitschek mit einem Querpass zum Ausgleich ein (40.). Im zweiten Durchgang bewies Dammann ein zweites Mal Nervenstärke vom Punkt, nachdem Louis Gehlken gefoult worden war (73.). Auf der Gegenseite war es Unglücksrabe Wendlandt, der einen Elfmeter verursachte, den Philipp Boie zum Ausgleich verwandelte (76.).

„Wir haben uns viel vorgenommen, davon aber nichts umgesetzt“, sagt Augustin. „Für den Klassenerhalt sollte es reichen, anderen Mannschaften geht es deutlich schlechter.“

Tore: 1:0 (22., HE) Dammann, 1:1 (40.) Woitschek, 2:1 (73., FE) Dammann, 2:2 (76., FE) Boie. Nächstes Spiel: Güldenstern – Uphusen (Sbd., 3. Juni, 16 Uhr)

TSV Gellersen – VSV Hedendorf/Neukloster 3:0. Kurz vor der Halbzeit ließ Mazlum Tarkocin die Möglichkeit auf den Ausgleich liegen (44.), nach der Pause bekam Justin Barke die VSV bei mehreren Gelegenheiten nicht auf die Anzeigetafel (55.). „Mit dem 0:2 war das Spiel entschieden“, erklärt Hedendorf-Coach Björn Stobbe. „In der Landesliga kannst du nur gewinnen, wenn du Tore machst.“

Tore: 1:0 (28.) Gavrilovic, 2:0 (71.) Wulf, 3:0 (89.) Hövermann. Nächstes Spiel: Hedendorf – Uelzen (Sbd., 3. Juni, 16 Uhr)

TSV Etelsen – SV Drochtersen/Assel II 2:1. Der Rückstand warf den Plan der Gäste über den Haufen (3.). Zwar gelang es D/A, durch Hendrik Enge auszugleichen (17.), nach der Pause münzten die Kehdinger ihre Möglichkeiten aber nicht in Zählbares um. Schließlich fuhren die Hausherren den entscheidenden Konter, den Simon Gloger zum Siegtreffer vollendete (84.). Trainer Benjamin Zielke: „Ich hätte mir für Malte Leidecker, der uns zum FC Wischhafen/Dornbusch verlässt, ein schöneres Abschlussspiel gewünscht.“

Tore: 1:0 (3.) Reiners, 1:1 (17.) Enge, 2:1 (84.) Gloger. Nächstes Spiel: D/A II – Bornreihe (Sbd., 3. Juni, 16 Uhr)

 

SV Blau-Weiß Bornreihe – TSV Elstorf 1:1. Der TSV Elstorf lebt noch und entführt bei der Meisterfeier des SV Blau-Weiß Bornreihe einen Zähler. Die Gäste legten munter los und ließen erste Gelegenheiten durch Kevin Machado und Fynn Linzer liegen (15.). Nach der Anfangsviertelstunde übernahm der Favorit das Kommando und erarbeitete sich über einen abgefälschten Schuss von Jeremey da Rocha Nunes die Führung (30.).

Im zweiten Durchgang legten die Elstorfer minütlich zu und kamen nach einem Freistoß von Max Hartmann durch einen wuchtigen Kopfball von Tor-Debütant Daniel Brunsch zum Ausgleich (72.). In den Schlussminuten packte Bornreihe die Brechstange aus, doch der TSV brachte den einen Zähler ins Ziel, der am Ende möglicherweise noch viel wert sein könnte. „Mit dem Ergebnis hat keiner gerechnet, wir wachsen im Moment über uns hinaus“, sagt Cheftrainer Hartmut Mattfeldt.

Weil der FC Verden 04 parallel in Lindwedel nicht gewann, feierten die Gastgeber nach kurzer Unsicherheit trotz des Remis die Meisterschaft. Die zweitplatzierten Verdener müssen für Elstorf Schützenhilfe gegen Westercelle und Cuxhaven leisten, damit die Mattfeldt-Elf am letzten Spieltag tatsächlich über den Strich klettern kann.

Tore: 1:0 (30.) da Rocha Nunes, 1:1 (72.) D. Brunsch. Nächstes Spiel: Elstorf – Westercelle (Sbd., 3. Juni, 16 Uhr)

TuS Harsefeld – MTV Treubund Lüneburg 1:2. Das letzte Heimspiel der Harsefelder mündete in einen Sommerkick, bei dem die Gäste die volle Punktzahl entführten. Während der Schiedsrichter noch TuS-Kapitän Danny Berner verbal verwarnte, führten die Lüneburger den folgenden Freistoß schnell aus und Dennis Hüls vollstreckte (56.). Nur fünf Minuten später klärte der TuS einen Einwurf nachlässig, sodass Moritz Koch als Nutznießer einschob (61.). In der Schlussphase verkürzte Torjäger Pascal Schawaller nach einer Ecke (77.). Ein größeres Aufbäumen des TuS blieb aber aus.

„Unser Spiel ist mit hoher Leidenschaft und Emotionalität verbunden“, erklärt Coach Julian Geils. „Dann ist es leider menschlich, dass wir den Fokus verlieren. Wir haben jetzt noch zwei Spiele, wollen die Saison dann aber anders zu Ende bringen.“

Tore: 0:1 (56.) Hüls, 0:2 (61.) Koch, 1:2 (77.) Schawaller. Nächstes Spiel: Hagen – Harsefeld (Sbd., 27. Mai, 16 Uhr)

Quelle: Stader Tageblatt

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