Harsefeld dominiert und feiert einen Kantersieg

Der TuS Harsefeld ist mit einem Kantersieg in die Fußball-Landesligasaison gestartet und hat seine Favoritenrolle in der Qualifikationsgruppe 2 mit dem souveränen Auftritt schon mal bestätigt. D/A II hatte gegen den ASC Estebrügge leichtes Spiel.

Stade und A/O müssen mit Unentschieden leben, obwohl beide Mannschaften mit zwei Toren führten.

TuS Harsefeld – TSV Ottersberg 6:1. Der TuS Harsefeld erspielte sich einen souveränen Heimsieg und wurde seiner klaren Favoritenrolle gegen den Abstiegskandidaten TSV Ottersberg gerecht. „Man hat gesehen, dass die Ottersberger wenig Selbstvertrauen haben“, sagte TuS-Trainer Julian Geils. Der TSV versuchte, über Härte ins Spiel zu kommen oder die Harsefelder so aus den Tritt zu kriegen. Dies misslang. „Wir haben kombiniert und den Gegner so zum Laufen gebracht“, sagte Geils, der TSV habe kein Zugriff aufs Spiel bekommen. Der Harsefelder Trainer war trotz zwei kurzen Schwächephasen je Halbzeit „sehr zufrieden“. Es habe Spaß gemacht, seiner Mannschaft beim Kombinieren zuzuschauen. „Das war sehr dominant.“ Pascal Schawaller und Nico Osuch schossen schon eine 3:0-Pausenführung heraus. Zwar kam der TuS Harsefeld nach der Halbzeit nicht sofort wieder in den Vollgasmodus, blieb aber hungrig. Dennis Osuch und Marcel Meyer erhöhten ab der 70. Minute auf 6:0. „Wir hätten noch mehr Tore schießen können“, sagte Julian Geils, der sich nun auf das Auswärtsspiel beim VfL Güldenstern Stade freut (Sonnabend, 21. August, 18 Uhr). Tore: 1:0 (12.) P. Schawaller, 2:0 (26.), 3:0 (37.) beide N. Osuch, 4:0 (70.) D. Osuch, 5:0 (77.), 6:0 (85.) beide M. Meyer, 6:1 (88.) Schmidt.

SV Drochtersen/Assel II – ASC Cranz-Estebrügge 4:0.

Am Ende waren sich die Trainer beider Mannschaften einig, dass die Begegnung zu Gunsten der SV Drochtersen/Assel II eine klare Angelegenheit war.

Den Altländern fehlte mit Leo Nommensen, Sören Hüttmann, Marcel Meyer und Henrik Kulcke ein Quartett, dass für sie in der Liga nicht zu kompensieren ist. Insgesamt lieferte Drochtersen aber auch eine souveräne Kür, die sich im Ergebnis sogar noch deutlicher hätte äußern können.

Dennoch ärgerte ASC-Coach Daniel Schröder vor allem die Vermeidbarkeit der beiden Treffer von Max Reichhardt (21., 33.), die die Hausherren auf die Siegerstraße beförderten. Schließlich war es ein schneller Doppelschlag von Janosch Lüders (66., 68.), der den Deckel auf eine einseitige Begegnung machte.

„Wir hätten es heute nicht verdient gehabt, etwas mitzunehmen, weil wir zu wenig für das Spiel gemacht haben – von uns hatte heute keiner Landesliga-Niveau“, kritisierte Schröder. Eine weitere Hiobsbotschaft bekam Estebrügge überbracht, als sich Routinier Hendrik Stahmer mit Verdacht auf Bänderriss verletzte (39.). Zum Heimspiel gegen Bornreihe (Sonntag, 22. August, 15 Uhr) sollte aber zumindest der eine oder andere abwesende Spieler wieder zurückkehren.

Auf der anderen Seite war die Stimmung bei Drochtersen/Assel deutlich gelöster. Die Kehdinger sind mit einer überzeugenden Leistung gestartet und blicken auch mit breiter Brust auf das anstehende Duell mit dem TSV Elstorf (Sonnatg, 22. August, 15 Uhr). „Ich bin stolz darauf, dass das aufgegangen ist, was wir uns vorgenommen haben“, sagt D/A-Coach Benjamin Zielke. „Das Wichtigste ist, erfolgreich zu starten. Den Rückenwind können wir hoffentlich mitnehmen und in Elstorf ähnlich erfolgreich spielen.“ Tore: 1:0 (21.), 2:0 (33.) beide Reichhardt, 3:0 (66.), 4:0 (68.) beide Lüders.

SV Teutonia Uelzen – SV Ahlerstedt/Ottendorf 3:3.

Schon ein Blick auf die Tabelle der abgelaufenen Spielzeit verrät, warum A/O-Coach Malte Bösch zu dem Fazit kam, dass seine Mannschaft noch nicht auf dem Vorjahresniveau sei und noch viel Nachholbedarf habe.

In den sechs Ligaspielen, die die Spielvereinigung vor dem Saisonabbruch bestritt, kassierte die Bösch-Elf nur einen Gegentreffer. Zum Ligaauftakt der Saison 2021/22 luden die Gäste Teutonia Uelzen zum Toreschießen fast ein oder verursachten vermeidbare Elfmeter. So war es Dreierpacker Philipp Hatt, der den Ligastart von A/O mit seinem Ausgleich in der Nachspielzeit trübte (90.+2), obwohl Lukas Hatecke (6.), Thore Nissen (31.) und Marcel Brunsch (50.) den Favoriten zwei Mal mit zwei Toren in Führung brachten.

„Für uns ist das heute eine gefühlte Niederlage, nach der langen Pause war es für uns nicht einfach. Dennoch müssen wir heute als Sieger vom Platz gehen“, resümierte Bösch, der vor allem mit der Arbeit seiner Schützlinge gegen den Ball unzufrieden war. Vor dem kommenden Heimspiel gegen den TSV Etelsen (Sonntag, 22. August, 15 Uhr) sind die Erwartungen von Bösch klar. „Es muss eine Leistungssteigerung geben. In diesem Modus ist jedes Spiel wie ein kleines Finale. Gegen Etelsen müssen wir uns die Punkte wieder holen – das wird schwer genug. Ich will das nicht dramatisieren, aber über die Art und Weise, wie wir die Punkte heute hergegeben haben, müssen wir sprechen und es dann besser machen.“ Tore: 0:1 (6.) Hatecke, 0:2 (31.) T. Nissen, 1:2 (47.) Hatt, 1:3 (50.) Brunsch, 2:3 (65., FE.) Hatt, 3:3 (90.+2 FE.) Hatt.

SV Blau-Weiß Bornreihe – VfL Güldenstern Stade 2:2.

Einen Zähler aus Bornreihe mitzunehmen, hätte der VfL Güldenstern Stade vor der Partie sicherlich unterschrieben. Weil die Gäste jedoch bis kurz vor dem Ende in Führung lagen, sanken die VfL-Spieler mit Abpfiff dennoch enttäuscht zu Boden.

Die Stader wollten kompakt gegen den Ball arbeiten und die Blau-Weißen auf ihrem kleinen engen Platz nicht ins Rollen kommen lassen. Das gelang der Mannschaft von Dennis Mandel auch sehr gut, sodass der Führungstreffer von Nils von Salzen, der nach einer Ecke im Fünfmeterraum einschob, verdient war (42.).

Nach dem Seitenwechsel kam die Mandel-Elf mit viel Elan aus der Kabine und legte durch Luca Dammann per Foulelfmeter nach (69.), dann verpasste Fabian Wulff, der sich für den Abschluss und gegen den Querpass zum besser postierten Mitspieler entschied, die Entscheidung.

Schließlich schlug Bornreihe nach einer Ecke durch Anton-Willi Räke (85.) und einem kurz ausgeführten Freistoß an der Mittellinie durch Justin Dähnenkamp (87.) zu und brachten Güldenstern um seinen Lohn. Anschließend vereitelte VfL-Keeper Fabian Klinkmann eine Doppelchance und verhinderte, dass Stade fast sogar noch als Verlierer vom Platz ging.

„Auf der einen Seite ist das Unentschieden für uns ärgerlich, auf der anderen Seite war das für uns ein gutes erstes Spiel“, betont Teammanager Dirk Dammann. „In das Heimspiel gegen Harsefeld (Sonnabend, 21. August, 18 Uhr) wollen wir die guten Sachen mitnehmen und auch wieder punkten.“ Tore: 0:1 (42.) von Salzen, 0:2 (69.) L. Dammann, 1:2 (85.) Räke, 2:2 (87.) Dähnenkamp. (jan/stu)

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