Frauen 1. Kreisklasse Nord und Süd: VfL Güldenstern Stade II und SG Elbmarsch/Winsen II holen sich die Titel – Alina Schumacher und Jasmin Klimek beste Torschützinnen
In den beiden ersten Kreisklassen Stade/Harburg setzten sich am Ende der Saison bei den Frauen die beiden Teams durch, die auch schon nach der Vorrunde auf Platz eins standen. In der Nordstaffel wurde der VfL Güldenstern Stade II, im Süden die SG Elbmarsch/Winsen II Meister. Die Ziele der beiden Mannschaften sind für die kommende Spielzeit völlig unterschiedlich.
Ohne Niederlage und am Ende mit sechs Punkten Vorsprung vor dem MTV Himmelpforten gewann der VfL Güldenstern Stade II in der Nordstaffel den Meistertitel. Das Team von Trainer Marcel Lehr leistete sich in 14 Begegnungen lediglich drei Unentschieden und kassierte nur acht Gegentore. Nur die Himmelpfortenerinnen konnten den Stadern einigermaßen folgen, der Drittplatzierte aus Großenwörden landete mit sage und schreibe 17 Zählern hinter dem Meister.
„Aus rein privaten Gründen nach vielen Jahren aufgehört“
Trotz dieser großen Überlegenheit entschieden sich die Stader, in der kommenden Saison nicht in der Kreisliga zu spielen. „Wir haben lange überlegt, ob wir wieder zwei Mannschaften melden können. Die Zweite befindet sich mit der neuen Trainerin Catharine Löffel, letzte Saison noch Spielerin, im Neuaufbau. Yannick Stopp und ich haben nach vielen Jahren aus rein privaten Gründen aufgehört“, sagt der scheidende Coach Marcel Lehr.
Jetzt kommt der Vizemeister ins Spiel. „Wir wurden vom Staffelleiter gefragt, ob wir aufsteigen möchten. Die Mädels wollten es probieren, also haben wir ja gesagt“, so Stefan Schulz, einer der beiden MTV-Trainer.
Hinter den beiden Spitzenmannschaften spielten die sechs Teams auf ziemlich gleichem Niveau. Der TSV Großenwörden auf Platz drei hatte am Ende lediglich sechs Punkte mehr als Schlusslicht SG Hollen/Lamstedt. Die einzige Mannschaft aus dem Landkreis Cuxhaven präsentierte in den letzten Wochen noch einmal die wahre Stärke, gewann drei der vier Begegnungen und hätte beinahe noch die „Rote Laterne“ an die SG Freiburg/Oederquart abgegeben. Auf den Plätzen vier bis sechs landeten der SuSV Heinbockel, FC Oste/Oldendorf III und der FC Wischhafen/Dornbusch. Die Krone für die beste Torschützin sicherte sich im Norden Alina Schumacher vom MTV Himmelpforten mit 15 Treffern, vor Teamkollegin Lilly Pagalies mit elf Toren. Kurios: Die beste Torschützin des Meisters aus Stade, Inga Frenz, lag mit sieben Treffern lediglich auf Platz sechs.
1. Kreisklasse Stade/Harburg Süd
Meister der Südstaffel wurde die SG Elbmarsch/Winsen II, die sich mit der SG Buchholzer FC II/SV Holm-Seppensen und der SG Scharmbeck-Pattensen-Ashausen II einen Dreikampf leistete und am Ende mit drei beziehungsweise fünf Zählern Vorsprung die Oberhand behielt. Im Gegensatz zum Nordmeister nimmt der Südmeister den sportlichen Wettkampf in der Kreisliga an. Die wenigen Mannschaften aus dem Landkreis Stade spielten in dieser Klasse kaum eine Rolle. Hinter dem TVV Neu Wulmstorf II landeten die FSG 3 Meilen Altes Land II und die FSG Mulsum/Kutenholz/Deinste auf den hinteren Plätzen der Miniliga.
Ottensen gehen die Spielerinnen aus
Kurz vor Saisonende zog der SV Ottensen sein Frauenteam sogar zurück. Aus unterschiedlichsten Gründen fielen der Truppe von Michel Steffens mehr und mehr Spielerinnen aus, sodass leider nicht bis zum Ende durchgehalten werden konnte. Im Süden setzte sich Jasmin Klimek von der SG Scharmbeck-Pattensen-Ashausen im Kampf um die Torjägerinnenkrone mit 18 Treffern vor Hannah Lohse (SG Buchholzer FC II/SV Holm-Seppensen) und Kirsten Schneidereit (SG Elbmarsch/Winsen II) mit jeweils 13 Treffern durch.

