Die ersten Bezirksligisten starten am kommenden Wochenende mit Nachholspielen. Auf Kreisebene geht es Ende Februar mit den ersten Nachholspielen weiter.

Auch wenn die Verfügungslage den Spielbetrieb aktuell nur unter den 2G-Bedingungen zulässt, soll wie geplant weiter gespielt werden. Dies ist das Ergebnis der Beratungen der Ausschüsse im NFV. Derzeit ist das Sporttreiben in den Warnstufen II und III für den Ü-Spielbetrieb, den Frauen- und Herrenspielbetrieb sowie teilweise für die A-Junioren nur für Geimpfte und Genesene zulässig. „Hat eine Mannschaft zu wenig vollständig immunisierte Aktive, ist eine Spielverlegung nur bis zum 23. März möglich“, heißt es in der Mitteilung des NFV.

Ungeimpfte Spieler dürfen nicht eingesetzt werden

Der NFV-Kreis Stade hat seine Vereine ebenso informiert, dass der Spielbetrieb auf Kreisebene wie geplant durchgezogen wird. Michael Koch, Vorsitzender des Kreisspielausschusses, nimmt die Aktiven in die Pflicht. Die Vereinsverantwortlichen müssen auf die 2G-Bedingungen bei den Aktiven achten. „Wir erwarten, dass sich alle Mannschaften an die Vorgaben der Politik und des Landkreises halten. Das gilt insbesondere für die Mannschaftsverantwortlichen, indem sie keine ungeimpften oder nicht vollständig geimpften Spieler einsetzen und in die Umkleidekabinen nehmen“, heißt es.

Wenn bei Kontrollen festgestellt wird, dass Verstöße vorliegen, behält sich der Spielausschuss Sanktionen wie Spielwertungen vor. Sollte nachträglich festgestellt werden, dass ein ungeimpfter Spieler aktiv war, sieht die Spielordnung zwar keine Sanktionen vor, allerdings drohen dem Spieler selbst „ein zivilrechtliches Nachspiel“, so Koch.

Auf Kreisebene werden die angesetzten Nachholspiele und Spielverlegungen durchgeführt. Noch offene Nachholspiele werden die Staffelleiter in den nächsten 14 Tagen terminieren. Diese Spiele sollen als Wochenspiele von Mitte März bis Anfang April angesetzt werden. Eine Verlängerung der Saison ist nicht geplant. Das Osterwochenende wird nicht mit alten Nachholspielen belegt, sondern für kommende Spielausfälle sowie Pokalspiele freigehalten. Und: „ Aufgrund der hohen Impfzahlen wird es keine Spielabsagen mehr geben, wenn ein Spieler positiv auf Corona getestet wurde“, so Koch.

In die Kabine mit nur mit 2G-plus

In Niedersachsen sind aktuell 78 Prozent der 18 bis 59-Jährigen vollständig geimpft. 55,1 Prozent von ihnen haben auch die Booster-Impfung erhalten. „Vor diesem Hintergrund wäre es unverhältnismäßig, den kompletten Spielbetrieb auszusetzen, obwohl der Großteil der Spielerinnen und Spieler bereits geimpft ist“, erklärt in diesem Zuge auch NFV-Präsident Günter Distelrath.

Nichtantritte aufgrund von zu wenig geimpften Spielern werden nach dem 23. März gegen die betreffenden Mannschaften gewertet. Die Nutzung der Umkleide und Duschräume geht nach der aktuellen Verfügungslage nur unter 2G-plus-Bedingungen.

Im Kinder- und Jugendfußball (17 Jahre und jünger) kann der Spielbetrieb gemäß der aktuellen Corona-Verordnung ohne Einschränkungen weiter fortgeführt werden. (st/jan)

Quelle: Stader Tageblatt/FuPa

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