Die C-Juniorinnen mussten beim Stader Hallenzauber improvisieren. Ein Überflieger war auf dem Kunstrasen nicht zu stoppen, musste danach aber in den Kriechmodus schalten.
Stade. Die Verantwortlichen des Kordt + Wichers Cup für C-Juniorinnen mussten kurz vor dem Turnierbeginn noch den Modus ändern. Eigentlich sollte in zwei Vierergruppen gespielt werden. Doch aufgrund der Straßenverhältnisse durch den Schneefall musste die FG Wohlde kurzfristig absagen.
Also spielten auch die C-Juniorinnen wie schon zuvor die U9-Kicker im Modus Jeder-gegen-jeden. Der SC Victoria Hamburg entpuppte sich als der Überflieger schlechthin. „Das war mit Abstand die beste Mannschaft, sie gewannen jedes Spiel deutlich“, sagte Stades Trainer Martin Linger über den Turniersieger.

Die Stader stellten zwei Mannschaften. Stade Blau wurde Siebter und Stade Weiß wurde Zweiter. Foto: Struwe
Mit Hafsa Baiaich stellte Victoria auch die beste Spielerin sowie erfolgreichste Torschützin. „Sie war Extraklasse“, so Linger. Selbst die besten Stader Verteidigerinnen konnten sie nicht aufhalten.
Die Mädels sind motiviert und dabei fair
Linger betonte, wie fair es bei den C-Juniorinnen zuging. „Da gibt es kein Gemecker“, sagt er. Der Einstellung und dem Einsatz schadet dies nicht.
Weil die Stader so viele C-Juniorinnen haben, stellte der Gastgeber zwei Mannschaften. Stade Weiß wurde Zweiter, Stade Blau wurde Siebter. Altona 93 sicherte sich den Pokal für den dritten Platz. Mit Apensen und A/O/B/H/H waren zwei weitere Kreisvertreter am Start.

SC Victoria Hamburg durfte am Ende verdient den Pokal hochhalten. Foto: Struwe
„Die Rückmeldungen der Vereine waren durchweg positiv“, sagte Linger. Allerdings hätten sie sich mehr Zuschauer gewünscht. Die Straßenverhältnisse hätten sicherlich einige zurückgehalten, meint Linger. Die mithelfenden Eltern hätten in der Cafeteria trotzdem ordentlich zu tun gehabt. „Die haben uns insgesamt super unterstützt“, sagt Linger.
Seit sechs Jahren wieder im Vereinsleben aktiv
Martin Linger stammt gebürtig aus dem Zevener Raum. Seine Frau kommt aus dem Alten Land. Sie zogen gemeinsam nach Stade. Als die Tochter ins Fußballalter gekommen war, wurde auch Linger nach mehr als 20 Jahren wieder im Verein aktiv.
Seit sechs Jahren ist er nun beim VfL Güldenstern Stade aktiv. „Ich hatte mir das im Vorfeld etwas einfacher vorgestellt, aber die Turniervorbereitung war dann doch recht aufwendig“, sagt er. Sollte es die Möglichkeit für so ein Turnier nochmals geben, würde er es aber sofort wieder machen.
Zwischen den beiden Turnierwochenenden bietet der VfL Güldenstern Stade an vier Tagen sogenannte „Fair Play“-Einheiten für Grundschüler an. Am Dienstag und Mittwoch ist Linger mit den Kleinen am Ball.
Victoria brauchte dann übrigens zweieinhalb Stunden zurück nach Hamburg, die Siegerinnen waren erst ab 22 Uhr wieder zu Hause – müde, aber glücklich.
Quelle und Medienpartner: Stader Tageblatt
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